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E-Commerce

Ein Shop, der zum Sortiment und zum Lager passt

Ein Onlineshop scheitert selten am Design. Er scheitert an Produktdaten, an einem Bestellweg, der die Realität des Vertriebs ignoriert, oder an fehlender Verbindung zur Warenwirtschaft. Genau dort setze ich an.

  • Produktdaten als Grundlage, nicht als Nachtrag
  • Kaufweg passend zu B2B-Realität: Preise, Staffeln, Freigaben
  • Anbindung an Warenwirtschaft und Versand
  • Messbarer Abbruchpunkt im Bestellprozess

Ausgangslage

Woran es in der Praxis scheitert

Diese vier Muster tauchen in Gesprächen immer wieder auf. Erkennen Sie eines davon wieder, lohnt sich der Blick auf den folgenden Abschnitt.

Produktdaten sind unvollständig

Fehlende Maße, uneinheitliche Bezeichnungen, Bilder in unterschiedlichen Formaten. Filter funktionieren nicht, Suchmaschinen finden nichts, Kunden fragen per Telefon nach.

Der Kaufweg passt nicht zum Geschäft

Im B2B gelten kundenindividuelle Preise, Mengenstaffeln, Freigaben und Rechnungskauf. Ein Standard-Endkundenprozess bildet das nicht ab und wird deshalb umgangen.

Bestände stimmen nicht

Der Shop zeigt verfügbar, das Lager sagt etwas anderes. Jede solche Bestellung erzeugt Rückfragen, Stornos und Vertrauensverlust.

Abbrüche bleiben unerklärt

Warenkörbe werden gefüllt und verlassen, aber es ist unbekannt, an welchem Schritt. Ohne diese Information wird an der falschen Stelle optimiert.

Vorgehen

Erst Daten und Prozess, dann Oberfläche

Ich kläre zuerst, welche Attribute ein Produkt haben muss, damit sich Filter, Suche und Varianten sinnvoll aufbauen lassen. Danach wird der Bestellweg an den tatsächlichen Vertriebsprozess angepasst, samt Sonderfällen. Die Gestaltung folgt zuletzt und hat es dann leichter.

  • Attributmodell je Warengruppe mit Pflicht- und Optionalfeldern
  • Varianten, Bündel und Zubehör sauber abgebildet statt als Einzelprodukte
  • Preislogik für Kundengruppen, Staffeln und individuelle Konditionen
  • Bestell- und Freigabeweg inklusive Rechnungskauf, wo nötig
  • Anbindung an Warenwirtschaft für Bestände, Preise und Belege
  • Messung entlang des Bestellprozesses bis zum Abbruchpunkt

Wirtschaftlicher Effekt

Was sich dadurch im Betrieb ändert

Keine Versprechen in Prozentwerten. Stattdessen die Stellen, an denen sich Aufwand, Zeit oder Risiko nachvollziehbar verschieben.

  1. 01

    Weniger Rückfragen pro Bestellung

    Vollständige Produktdaten und verlässliche Bestände ersparen Telefonate, die im Innendienst Zeit binden und selten zu Mehrumsatz führen.

  2. 02

    Bestandskunden bestellen selbst

    Wenn Konditionen und Bestellhistorie im Shop sichtbar sind, verlagern sich Wiederholungsbestellungen weg vom Innendienst.

  3. 03

    Sichtbarkeit über Produktseiten

    Strukturierte Produktdaten sind zugleich die Grundlage dafür, dass einzelne Artikel über Suche gefunden werden.

Leistungsumfang

Was konkret dazugehört

Der Umfang wird je Vorhaben zugeschnitten. Diese Übersicht zeigt, worüber im ersten Gespräch entschieden wird.

Datengrundlage

Der Teil, den die meisten Shopprojekte unterschätzen.

  • Attributmodell und Kategorielogik
  • Bereinigung und Vereinheitlichung des Bestands
  • Bild- und Dokumentenanforderungen definieren
  • Import- und Pflegeweg für neue Artikel

Kaufprozess

Abgebildet, wie tatsächlich bestellt wird.

  • Kundengruppen, Staffelpreise und individuelle Konditionen
  • Mindestmengen, Verpackungseinheiten und Lieferzeiten
  • Freigabe- und Budgetlogik für größere Organisationen
  • Zahlungs- und Versandarten inklusive Rechnungskauf

Anbindung

Ein Shop ohne Systemanbindung erzeugt neue Handarbeit.

  • Bestände, Preise und Artikel aus der Warenwirtschaft
  • Bestellungen und Belege zurück ins Backoffice
  • Versanddienstleister und Sendungsverfolgung
  • Kundenkonten mit Bestellhistorie und Wiederbestellung

Recht und Betrieb

Pflichten, die im Handel nicht verhandelbar sind.

  • Pflichtangaben zu Preisen, Versand und Widerruf
  • Nachvollziehbarer Bestellablauf mit Bestätigung
  • Barrierearme Bedienung des gesamten Kaufwegs
  • Wartung, Updates und Überwachung der Schnittstellen

Ablauf

Vier Phasen, jede mit einem prüfbaren Ergebnis

Nach jeder Phase liegt etwas vor, das Sie beurteilen können. Ein Abbruch nach Phase eins hinterlässt ein nutzbares Ergebnis.

  1. 01

    Sortiment und Prozess

    Aufnahme von Warengruppen, Preislogik, Bestellrealität und beteiligten Systemen. Ergebnis ist ein Datenmodell und ein Prozessbild.

  2. 02

    Systemwahl

    Auswahl der Shopbasis anhand der erhobenen Anforderungen, mit begründeter Empfehlung statt Produktvorliebe.

  3. 03

    Aufbau

    Datenimport, Kaufweg, Anbindungen und Oberfläche in überprüfbaren Abschnitten mit Testbestellungen.

  4. 04

    Start und Betrieb

    Kontrollierter Start, Beobachtung der Bestellstrecke, laufende Wartung der Schnittstellen und geplante Ausbaustufen.

Passung

Wann das sinnvoll ist – und wann nicht

Eine ehrliche Abgrenzung spart beiden Seiten Zeit. Wenn rechts etwas auf Sie zutrifft, sagen Sie es gern direkt im ersten Kontakt.

Passt gut

  • Händler und Hersteller mit klar strukturierbarem Sortiment
  • B2B-Vertrieb mit Kundenpreisen und Wiederholungsbestellungen
  • Bestehende Shops mit Datenqualitäts- oder Anbindungsproblemen
  • Unternehmen, die Bestellungen heute per Telefon, Mail oder Fax annehmen

Passt eher nicht

  • Sortimente, für die noch keine belastbaren Produktdaten existieren und auch nicht entstehen sollen
  • Vorhaben ohne Zuständigkeit für Datenpflege im Unternehmen
  • Reine Marktplatzstrategien ohne eigenen Verkaufskanal

Häufige Fragen

Was vor einer Anfrage meist offen ist

Welches Shopsystem empfehlen Sie?

Das hängt von Sortimentsgröße, Preislogik und den anzubindenden Systemen ab. Die Empfehlung erfolgt nach der Anforderungsaufnahme und wird schriftlich begründet.

Können individuelle Kundenpreise abgebildet werden?

Ja. Kundengruppen, Staffeln und individuelle Konditionen sind im B2B-Handel Standardanforderungen und werden entsprechend im Datenmodell und in der Anbindung berücksichtigt.

Was ist mit unseren bestehenden Produktdaten?

Sie werden geprüft, bereinigt und in das neue Modell überführt. Wo Angaben fehlen, entsteht eine Liste mit klarer Zuständigkeit für die Ergänzung.

Ersetzt der Shop unseren Vertrieb?

Nein. Er entlastet ihn bei Wiederholungsbestellungen und Standardartikeln. Beratungsintensive Geschäfte bleiben beim Vertrieb, dann aber mit besserer Datenlage.

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Angrenzende Leistungen

Die Bereiche greifen ineinander. Häufig ist der wirksamste nächste Schritt nicht der, mit dem man gerechnet hat.

Nächster Schritt

Shopvorhaben einschätzen lassen

Beschreiben Sie Sortiment, Preislogik und die Systeme, die im Einsatz sind. Sie bekommen eine Einschätzung zu Aufwand, Reihenfolge und passender Systembasis.