Produktdaten sind unvollständig
Fehlende Maße, uneinheitliche Bezeichnungen, Bilder in unterschiedlichen Formaten. Filter funktionieren nicht, Suchmaschinen finden nichts, Kunden fragen per Telefon nach.
E-Commerce
Ein Onlineshop scheitert selten am Design. Er scheitert an Produktdaten, an einem Bestellweg, der die Realität des Vertriebs ignoriert, oder an fehlender Verbindung zur Warenwirtschaft. Genau dort setze ich an.
Ausgangslage
Diese vier Muster tauchen in Gesprächen immer wieder auf. Erkennen Sie eines davon wieder, lohnt sich der Blick auf den folgenden Abschnitt.
Fehlende Maße, uneinheitliche Bezeichnungen, Bilder in unterschiedlichen Formaten. Filter funktionieren nicht, Suchmaschinen finden nichts, Kunden fragen per Telefon nach.
Im B2B gelten kundenindividuelle Preise, Mengenstaffeln, Freigaben und Rechnungskauf. Ein Standard-Endkundenprozess bildet das nicht ab und wird deshalb umgangen.
Der Shop zeigt verfügbar, das Lager sagt etwas anderes. Jede solche Bestellung erzeugt Rückfragen, Stornos und Vertrauensverlust.
Warenkörbe werden gefüllt und verlassen, aber es ist unbekannt, an welchem Schritt. Ohne diese Information wird an der falschen Stelle optimiert.
Vorgehen
Ich kläre zuerst, welche Attribute ein Produkt haben muss, damit sich Filter, Suche und Varianten sinnvoll aufbauen lassen. Danach wird der Bestellweg an den tatsächlichen Vertriebsprozess angepasst, samt Sonderfällen. Die Gestaltung folgt zuletzt und hat es dann leichter.
Wirtschaftlicher Effekt
Keine Versprechen in Prozentwerten. Stattdessen die Stellen, an denen sich Aufwand, Zeit oder Risiko nachvollziehbar verschieben.
Vollständige Produktdaten und verlässliche Bestände ersparen Telefonate, die im Innendienst Zeit binden und selten zu Mehrumsatz führen.
Wenn Konditionen und Bestellhistorie im Shop sichtbar sind, verlagern sich Wiederholungsbestellungen weg vom Innendienst.
Strukturierte Produktdaten sind zugleich die Grundlage dafür, dass einzelne Artikel über Suche gefunden werden.
Leistungsumfang
Der Umfang wird je Vorhaben zugeschnitten. Diese Übersicht zeigt, worüber im ersten Gespräch entschieden wird.
Der Teil, den die meisten Shopprojekte unterschätzen.
Abgebildet, wie tatsächlich bestellt wird.
Ein Shop ohne Systemanbindung erzeugt neue Handarbeit.
Pflichten, die im Handel nicht verhandelbar sind.
Ablauf
Nach jeder Phase liegt etwas vor, das Sie beurteilen können. Ein Abbruch nach Phase eins hinterlässt ein nutzbares Ergebnis.
Aufnahme von Warengruppen, Preislogik, Bestellrealität und beteiligten Systemen. Ergebnis ist ein Datenmodell und ein Prozessbild.
Auswahl der Shopbasis anhand der erhobenen Anforderungen, mit begründeter Empfehlung statt Produktvorliebe.
Datenimport, Kaufweg, Anbindungen und Oberfläche in überprüfbaren Abschnitten mit Testbestellungen.
Kontrollierter Start, Beobachtung der Bestellstrecke, laufende Wartung der Schnittstellen und geplante Ausbaustufen.
Passung
Eine ehrliche Abgrenzung spart beiden Seiten Zeit. Wenn rechts etwas auf Sie zutrifft, sagen Sie es gern direkt im ersten Kontakt.
Häufige Fragen
Das hängt von Sortimentsgröße, Preislogik und den anzubindenden Systemen ab. Die Empfehlung erfolgt nach der Anforderungsaufnahme und wird schriftlich begründet.
Ja. Kundengruppen, Staffeln und individuelle Konditionen sind im B2B-Handel Standardanforderungen und werden entsprechend im Datenmodell und in der Anbindung berücksichtigt.
Sie werden geprüft, bereinigt und in das neue Modell überführt. Wo Angaben fehlen, entsteht eine Liste mit klarer Zuständigkeit für die Ergänzung.
Nein. Er entlastet ihn bei Wiederholungsbestellungen und Standardartikeln. Beratungsintensive Geschäfte bleiben beim Vertrieb, dann aber mit besserer Datenlage.
Weiterlesen
Die Bereiche greifen ineinander. Häufig ist der wirksamste nächste Schritt nicht der, mit dem man gerechnet hat.
Nächster Schritt
Beschreiben Sie Sortiment, Preislogik und die Systeme, die im Einsatz sind. Sie bekommen eine Einschätzung zu Aufwand, Reihenfolge und passender Systembasis.