Anzeigenbudget landet auf der Startseite
Die Anzeige verspricht eine bestimmte Leistung, die Zielseite zeigt das gesamte Unternehmen. Der Besucher muss die Verbindung selbst herstellen und bricht ab.
Landingpages
Wer auf eine Anzeige klickt, hat eine konkrete Erwartung. Landet er auf der Startseite, muss er suchen – und die meisten suchen nicht. Eine Landingpage nimmt genau das Versprechen der Anzeige auf und führt zu genau einer Handlung.
Ausgangslage
Diese vier Muster tauchen in Gesprächen immer wieder auf. Erkennen Sie eines davon wieder, lohnt sich der Blick auf den folgenden Abschnitt.
Die Anzeige verspricht eine bestimmte Leistung, die Zielseite zeigt das gesamte Unternehmen. Der Besucher muss die Verbindung selbst herstellen und bricht ab.
Navigation, Newsletter, Downloads, Telefonnummer, Formular. Jede zusätzliche Möglichkeit senkt die Wahrscheinlichkeit, dass die eine gewünschte gewählt wird.
Die Seite beschreibt Vorteile, aber nicht die Fragen, die vor einer Anfrage im Kopf sind: Aufwand, Dauer, Kosten, Risiko, Ausstiegsmöglichkeit.
Die Kampagne bringt wenige Anfragen, aber ohne Messung bleibt offen, ob es an Zielgruppe, Anzeigentext oder Seite lag. Optimiert wird dann nach Bauchgefühl.
Vorgehen
Ich beginne beim Wortlaut der Anzeige oder der Suchanfrage und baue die Seite so, dass die erste Bildschirmhöhe genau diese Erwartung bestätigt. Danach folgt die Argumentation in der Reihenfolge, in der Einwände tatsächlich auftreten, und am Ende steht ein Formular, dessen Aufwand zur Entscheidungsreife passt.
Wirtschaftlicher Effekt
Keine Versprechen in Prozentwerten. Stattdessen die Stellen, an denen sich Aufwand, Zeit oder Risiko nachvollziehbar verschieben.
Bei gleichem Anzeigenbudget entscheidet die Zielseite darüber, wie viele Klicks zu Anfragen werden. Das ist der Hebel mit dem kürzesten Weg zur Wirkung.
Eine Seite pro Angebot macht sichtbar, welches Angebot in welcher Zielgruppe zieht. Ohne diese Trennung mittelt sich alles weg.
Was auf der Landingpage überzeugt, funktioniert auch im Angebot, im Gespräch und auf der Leistungsseite.
Leistungsumfang
Der Umfang wird je Vorhaben zugeschnitten. Diese Übersicht zeigt, worüber im ersten Gespräch entschieden wird.
Die Seite entsteht nicht im Leeren, sondern aus vorhandenem Wissen.
Struktur und Text folgen der Entscheidungslogik.
Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit sind Teil der Konversion.
Eine Landingpage ohne Messung ist eine Vermutung.
Ablauf
Nach jeder Phase liegt etwas vor, das Sie beurteilen können. Ein Abbruch nach Phase eins hinterlässt ein nutzbares Ergebnis.
Festlegen, wer angesprochen wird, mit welchem Anlass und welche einzelne Handlung am Ende stehen soll.
Gliederung und Text entlang der Einwände. Dieser Schritt entscheidet über das Ergebnis, nicht die Gestaltung.
Umsetzung, Formularanbindung, Einrichtung der Auswertung, Test auf mehreren Geräten und Verbindungen.
Nach genügend Daten wird gezielt eine Annahme geändert und deren Wirkung geprüft, statt alles gleichzeitig umzubauen.
Passung
Eine ehrliche Abgrenzung spart beiden Seiten Zeit. Wenn rechts etwas auf Sie zutrifft, sagen Sie es gern direkt im ersten Kontakt.
Häufige Fragen
Die Leistungsseite dient der organischen Suche und dem Überblick, sie verlinkt weiter. Die Landingpage ist auf eine Kampagne und eine Handlung zugeschnitten und reduziert Ablenkung bewusst.
Meist nicht in vollem Umfang. Ein Weg zurück zur Website und die Pflichtseiten genügen. Jede weitere Abzweigung kostet Abschlüsse.
So viele, wie für die Qualifizierung nötig sind, und nicht mehr. Bei hoher Kaufbereitschaft dürfen es mehr sein, in der Orientierungsphase möglichst wenige.
Nur bei ausreichendem Zugriffsvolumen. Bei wenigen Besuchern pro Woche liefern Tests keine belastbaren Ergebnisse, dann helfen qualitative Rückmeldungen mehr.
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Die Bereiche greifen ineinander. Häufig ist der wirksamste nächste Schritt nicht der, mit dem man gerechnet hat.
Nächster Schritt
Sagen Sie mir, welches Angebot Sie bewerben und welche Handlung am Ende stehen soll. Ich schätze ein, ob eine eigene Landingpage sich rechnet oder eine bestehende Seite reicht.