Prozesse laufen über Tabellen
Angebote, Bestände oder Anfragen werden in Tabellen gepflegt, die per Mail wandern. Niemand weiß sicher, welche Version aktuell ist, und jede Auswertung ist Handarbeit.
Webentwicklung
Manche Vorhaben lassen sich nicht mit einem CMS lösen: ein Kundenportal, ein Konfigurator, eine Anbindung an das ERP, eine Auswertung aus mehreren Quellen. Dafür braucht es eigenen Code – möglichst wenig davon, dafür verständlich und wartbar.
Ausgangslage
Diese vier Muster tauchen in Gesprächen immer wieder auf. Erkennen Sie eines davon wieder, lohnt sich der Blick auf den folgenden Abschnitt.
Angebote, Bestände oder Anfragen werden in Tabellen gepflegt, die per Mail wandern. Niemand weiß sicher, welche Version aktuell ist, und jede Auswertung ist Handarbeit.
Ein Redaktionssystem verwaltet plötzlich Kundendaten, Berechtigungen und Berechnungen. Jede Erweiterung wird teurer als die vorherige.
Website, Warenwirtschaft und CRM kennen sich nicht. Dieselbe Information wird zwei- bis dreimal von Hand eingetippt, mit den erwartbaren Fehlern.
Es existiert Code, aber keine Dokumentation, keine Tests und kein Weg, ihn gefahrlos zu ändern. Jede Anpassung fühlt sich wie ein Eingriff im Dunkeln an.
Vorgehen
Ich schneide Vorhaben so, dass nach wenigen Wochen etwas Benutzbares existiert. Fehlerfälle werden explizit behandelt statt weggeworfen, Datenstrukturen an den Grenzen validiert. So bleibt die Anwendung auch nach dem zehnten Änderungswunsch veränderbar.
Wirtschaftlicher Effekt
Keine Versprechen in Prozentwerten. Stattdessen die Stellen, an denen sich Aufwand, Zeit oder Risiko nachvollziehbar verschieben.
Wo heute Daten abgetippt werden, entsteht eine Verbindung. Die eingesparte Zeit ist direkt messbar, die vermiedenen Fehler wirken noch länger.
Eine Anwendung mit klaren Grenzen und Tests kostet in der zweiten Ausbaustufe nicht mehr als in der ersten. Genau daran scheitern gewachsene Systeme.
Code, Dokumentation und Infrastrukturzugänge gehören Ihnen. Ein Wechsel des Dienstleisters ist unangenehm, aber nicht existenzbedrohend.
Leistungsumfang
Der Umfang wird je Vorhaben zugeschnitten. Diese Übersicht zeigt, worüber im ersten Gespräch entschieden wird.
Eigene Oberflächen für Abläufe, die es so noch nicht gibt.
Verbindungen zwischen Systemen, die bislang nebeneinander laufen.
Das, was den Unterschied zwischen Prototyp und Betrieb ausmacht.
Arbeit an Systemen, die schon laufen.
Ablauf
Nach jeder Phase liegt etwas vor, das Sie beurteilen können. Ein Abbruch nach Phase eins hinterlässt ein nutzbares Ergebnis.
Der Ablauf wird aufgeschrieben, wie er heute wirklich läuft, inklusive der Ausnahmen. Die Ausnahmen bestimmen meist den Aufwand.
Das Vorhaben wird in Abschnitte zerlegt, die je für sich Nutzen stiften. Der Abschnitt mit dem größten Effekt kommt zuerst.
Jeder Abschnitt endet mit einer benutzbaren Version in einer Testumgebung. Rückmeldungen fließen in den nächsten Abschnitt.
Inbetriebnahme, Überwachung, Dokumentation. Auf Wunsch laufende Weiterentwicklung, ansonsten geordnete Übergabe an Ihr Team.
Passung
Eine ehrliche Abgrenzung spart beiden Seiten Zeit. Wenn rechts etwas auf Sie zutrifft, sagen Sie es gern direkt im ersten Kontakt.
Häufige Fragen
Bevorzugt TypeScript durchgängig, dazu eine relationale Datenbank. Die konkrete Auswahl richtet sich nach Ihrem Betriebsumfeld und danach, was Ihr Team später warten kann.
Der erste Abschnitt wird bewusst klein geschnitten. Was am fertigen Teil sichtbar wird, klärt Anforderungen zuverlässiger als jede weitere Besprechung.
Ihnen. Repository, Dokumentation und Zugänge liegen in Ihrem Besitz, von Beginn an und nicht erst zum Projektende.
Ja. Gemeinsame Code-Reviews und ein abgestimmter Arbeitsablauf funktionieren gut, wenn Zuständigkeiten vorher schriftlich geklärt sind.
Weiterlesen
Die Bereiche greifen ineinander. Häufig ist der wirksamste nächste Schritt nicht der, mit dem man gerechnet hat.
Nächster Schritt
Beschreiben Sie den Ablauf, der heute Handarbeit ist, und die Systeme, die beteiligt sind. Sie erhalten eine Einschätzung zu Machbarkeit, Schnitt und Reihenfolge.